Wie kommt der Honig ins Glas?

Sobald im Frühling die Temperaturen über 10 °C steigen, verlassen die ca.  10000 bis 15000 Bienen, die in ihrem Stock überwintert haben, das Nest zu einem "Reinigungsflug". Ab jetzt fliegen die Bienen täglich aus, um Nahrung für sich und die heranwachsende Brut zu sammeln.  

Die Bienen sammeln von März bis Juli täglich fleißig Nektar und Honigtau, den sie zum Stock transportieren und dort in den Waben einlagern. Durch den Transport im Honigmagen der Biene werden dem Nektar bzw. Honigtau Enzyme zugesetzt, wodurch der Honig entsteht.

Sind die Waben gefüllt, werden sie von den Bienen mit einem Wachsdeckel versehen. Nun können sie vom Imker aus dem Bienenkasten entnommen werden. Nach dem Entdeckeln werden die Waben in eine Zentrifuge gespannt und der Honig so herausgeschleudert. Anschließend wird er gesiebt. Bevor der Honig in die Gläser gefüllt wird, muss er noch einige Wochen regelmäßig gerührt werden, damit er die richtige Konsistenz erhält.

Ab August fliegen die Bienen nicht mehr aus, das Volk hat sich mittlerweile wieder halbiert. Sie bleiben nun bis zum nächsten Frühjahr im Stock, wo sie sich von der Zuckerlösung, mit der sie der Imker füttert, ernähren.

 

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